Wildermark | Buch der Taten
Als die Nebel aus den Tälern der Wildermark aufstiegen, wirkte das Land beinahe vergessen.
Zwischen zerfallenen Mauern und alten Heerstraßen lag eine Stille, die schwer auf dem Herzen ruhte. Einst hatten hier die Reiter Rohans gesungen, ihre Banner im Wind getragen und die Ebenen mit dem Donner ihrer Pferde erfüllt. Doch nun mieden viele diesen Teil der Mark. Zu nahe lag Isengart. Zu tief war der Schatten Sarumans geworden.
Der Wald von Dunharg flüsterte im Abendwind, als der Kundige Beornhelm sein Lager aufschlug. Seit Wochen war er allein unterwegs, ausgesandt von den Männern Aldburgs, um Berichte über verschwundene Händler und zerstörte Höfe zu sammeln.
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